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Fränkische Nachrichen 26. Juni 2010

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"Der Dorfbote" Frühjahr 2010 Herausgeber, Distelhäuser Brauerei, Redakteurin: Maria Goblirsch

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Fränkische Nachrichen 20. April 2002

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Fränkische Nachrichen 21. Dezember 2001

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Fränkische Nachrichen 09. August 2001

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Bericht in den Fränkischen Nachrichten vom 10.10.2000


Zwölf Medallien heimste Dieter Braun aus Beckstein (rechts) für seine Obstschnäpse 
bei der Prämierung des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner in Offenburg ein. 
Übernommen hat er die Brennerei von seinem Vater (links).

Zwölf Medallien für Obstschnäpse 
Dieter Braun aus Beckstein schnitt in Offenburg sehr gut ab. 
Beckstein. "Wer Sorgen hat, hat auch Likör" wusste schon Wilhelm Busch. Sorgen braucht sich Dieter Braun keine zu 
machen. Jedenfalls nicht wegen seiner Liköre. Von den Schnäpsen ganz zu schweigen. Für die hat der Jungbrenner bei 
der Prämierung des Verbandes Badischer Klein- und Obstbrenner in Offenburg zwölf Medallien eingeheimst. Rund 350 Teilnehmer stellten sich mit fast 2300 Proben den kritischen Gaumen der Juroren. Dieter Braun errang für seinen 
Apfelbrand Goldparmäne, den Himbeergeist und zwei Varianten des Quittengeistes jeweils Gold. Silber gab es unter 
anderem für den Apfelbrand Gravensteiner und das Mirabellenwasser. Mit Bronze wurden das Kirschwasser und 
zwei Mal Williams-Birne ausgezeichnet. 

"Die Bemühungen um eine Verbesserung der Qualität haben sich ausgezahlt" meint ein sichtlich zufriedener 
Dieter Braun nach der Preisverleihung. Nach den ersten Wettbewerben vor zwei Jahren und einzelnen Auszeichnungen
war die Prämierung in Offenburg ein wirklich großer Erfolg. 

Mit seinen 30 Jahren gehört Dieter Braun einer neuen Generation der Brenner an. Das Brennen von Schnäpsen ist bei 
Familie Braun eine seit Generationen ausgeübte Tradition. 1974 richtete Vater Herbert Braun eine eigene Brennerei ein. 
Bei ihm lernte Sohn Dieter das Brennen und sammelte erste Erfahrungen. Mit der Pensionierung des Vaters im Jahre 1991 ging der Betrieb an den Sohn über. Weil der zu dieser Zeit noch studierte, unterstützten ihn Eltern und Bruder tatkräftig. 
Seit zwei Jahren widmet Dieter Braun sich auschließlich dem Betrieb. Neben der Brennerei zählen dazu auch noch der 
Wein und Obstanbau. 
Bei Brenn- und Likörherstellungskursen informiert Dieter Braun sich über aktuelle Trends und Möglichkeiten zur Qualitätsverbesserung. So ist er in der Lage, das vom Vater übernommene traditionelle Verfahren mit neuen Techniken 
zu optimieren. 
Die Qualität ist es denn auch, die er in den Mittelpunkt seiner Unternehmensphilosophie stellt. Als "Rohstoff" wird fast ausschließlich nahezu ungespritztes eigenes Obst verwendet. Gebrannt wird unmittelbar nach der Ernte. Das garantiert 
nach Brauns Angaben gute Schnäpse. Geringere Mengen nimmt er dafür gern in Kauf. 

Die breite Produktpalette der Brennerei Herbert und Dieter Braun ist bemerkenswert. Unter 20 Bränden und zehn 
Likören besteht die Auswahl; von A wie Apfelbrand bis Z wie Zwetschgenwasser. Besonders stolz ist Dieter Braun auf 
die prämierten Brände und Geiste aus Quitten und auf die sortenreinen Apfelbrände. Eine Spezialität ist der Nussler, 
ein nach eigenem Geheimrezept gebrannter Nuss-Schnaps. Neu im Sortiment ist ein schwarzer Johannisbeerlikör, ein Reneklodenbrand und ein Tauberfränkischer Traubentresterbrand. Den DLG-prämierten Tauberfränkischen Apfelbrand Goldparmäne stellt Braun exclusiv her. 
Neue Wege schlägt Dieter Braun auch beim Produktvertrieb ein. Vom Internet verspricht er sich eine Vergrößerung der Kundenzahl und eine Steigerung des Bekanntheitsgrades. 
Im nächsten Jahr will er an der württembergischen Prämierung teilnehmen. Dort darf er auch seine Liköre einreichen. 
Dass er dann wieder erfolgreich sein wird, darum braucht er sich keine Sorgen zu machen. feu