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Über uns

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Wir über uns

Gegründet wurde der EWK-Verlag formal im Jahre 2002.

Tatsächlich entwickelte sich alles auf ganz merkwürdige Weise erst darauf zu - und dann darüber hinaus. Und das ist zunächst ein Stück Lebensgeschichte von Egon W. Kreutzer - meiner Lebensgeschichte ...

Im Jahr 2000 hatte ich als Unternehmensberater eine Klienten, der sich - gegen mein Anraten - einen Kredit auf dem grauen Kapitalmarkt besorgen wollte. Eines schönen Tages war er weg - und eine Weile später kam der erste Anruf aus Venezuela - mitten in der Nacht, wegen der Zeitverschiebung.

Er brauchte Unterstützung, und die holte er sich dann wochenlang in mehr oder minder langen nächtlichen Telefonaten. Ich nutzte die Zeit des Wartens auf das Klingeln des Telefons und schrieb, Nacht für Nacht, an einem Buch, das kleinen und mittleren Unternehmern, vor allem und besonders auch Unternehmensgründern, alles das nahebringen sollte, was sonst in keinem Lehrbuch steht - nämlich das, was außerhalb der Lehrbücher in der Realität dafür sorgt, dass dem Unternehmer graue Haare wachsen.

Es entstand, ohne dass ich schon ahnte, dass es nur ein erster Band sein würde, Band I von "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftsllehre". Nun war ich also ein Autor - bloß ohne Verlag. Allerdings machte ich bereits Werbung für eben dieses Buch auf meinen damaligen Internetseiten.

Wie es der Zufall wollte, erschien eines Tages Herr Oberstudienrat S. auf der Bildfläche. Er wollte dieses Buch haben, war, von Buchhandlung zu Buchhandlung gelaufen - und schier verzweifelt, weil es nirgends geführt wurde und auch nirgends gelistet war. Also fragte er bei mir an, wo er dieses Buch denn beziehen könnte, eventuell von mir selbst ...?

Das war der eigentliche "Gründungsaugenblick".

Ich beschloss, Herrn S. zu beliefern, und dazu gab ich mir zwei Wochen Zeit, um herauszufinden, wie das geht, ein Buch zu produzieren.

Mit einem alten Hewlett Packard Tintenstrahldrucker bedruckte ich A5 Blätter, erst vorwärt, die Vorderseite, und dann rückwärts, mit der passenden Rückseite (die Rückseiten wegen der Papierstaugefahr einzeln von Hand eingelegt), berechnete das Format des Buches, indem ich meine maximale Druckausgabe - A4 quer - und die voraussichtliche Dicke des Buches auf einen Nenner brachte, und gelangte so zum Endformat von 195 x 140 mm, das ich auch heute noch ausschließlich verwende, weil ich eben anfangs alles auf dieses Format eingerichtet habe - und auch heute noch die Verpackunsmaterialien verwende, die mit diesem Format bestmöglich zusammenpassen.
Ich druckte Umschläge auf etwas dickerem Papier, veredelte sie mit DC-Fix-Folie aus dem Baumarkt und klebte am Ende alles mit der Heißleimpistole und einer billigen Heißleimbindevorrichtung zusammen.

Der Wachstumsprozess

Im Laufe der folgenden 10 Jahre verbesserte und erweiterte ich einerseits in Lernprozessen und durch Erweiterung der nützlichen Geräte meine Fähigkeit, Bücher herzustellen, die auch aus handwerklicher Sicht welche waren. Mit diesem Lernprozess wuchs allerdings auch meine Produktionskapazität - und so suchte und fand ich andererseits Autorinnen und Autoren, die mir mit ihren Manuskripten halfen, diese Kapazität auszulasten.

Dann wurden die Titel mehr - und die Kapazität eng. Ich begann, einzelne Titel extern produzieren zu lassen, schaltete Lektorate ein und vergab Aufträge an Illustratoren.


Die Gründung der EWK-Verlag GmbH erfolgte 2012

Seitdem bin ich zwar offiziell zum Geschäftsführer der EWK-Verlag GmbH aufgestiegen, doch handelt es sich immer noch um einen reinen Ein-Mann-Betrieb, um den herum allerdings einiges gewachsen ist:

Über 30 Autorinnen und Autoren, deren Bücher aktuell im Programm sind, stellen wohl den wichtigsten "Inhalt" des Verlags dar. Viele, viele Stunden anregenden Austauschs verdanke ich diesen Menschen, die das Abenteuer, ein Buch zu schreiben, heil überstanden haben. Dabei erinnere ich mich gerne auch an diejenigen, deren Bücher inzwischen vergriffen - oder bei anderen Verlagen untergekommen sind..

Comuto Digital Media, die Druckerei in Augsburg, die inzwischen den Großteil der im Programm des EWK-Verlags erschienenen Titel zuverlässig und gewissenhaft produziert, egal, ob es sich um Taschenbücher, Hardcover-Ausgaben oder gar um die bisher einzige Ganzleinen-Ausgabe handelt,  ist für den Verlag inzwischen auch unverzichtbar.

Frau M.L. Lessing, die Lektorin, die mich seit einiger Zeit auf eine ganz und gar hervorragende Weise unterstützt,

Bernd Schröter, der Art Director der Agentur 7CARAD, dem ich das Verlagslogo und die Gestaltung des Covers von Nicole Eicks "ABFALL" und Karl Waldeckers "GLOCALIS" verdanke, und der in Zukunft öfter in die Umschlaggestaltung und Werbeaktivitäten eingebunden sein wird,

Ines Rarisch, die mich mit ihren bezaubernden Illustrationen für die Buddelschiffpiratenbände überzeugt hat und auch für ein weiteres Kinderbuchprojekt bereits die Bilder geschaffen hat,

Frau Braun, die mir mit ihrem Buchhaltungsservice hilft, den Zahlenwust zu bändigen,

und nicht zuletzt den vielen Helfern und Lieferanten, die dafür sorgen, dass meine PC's und Drucker funktionieren, dass alle benötigten Materialien korrekt und pünktlich verfügbar sind, die als Mitarbeiter der Deutschen Post die Aussendungen des EWK-Verlags abholen und auf den Weg bringen,

sie alle gehören irgendwie mit dazu.

Nein, der EWK-Verlag, das bin längst nicht mehr ich alleine.
Auch wenn ich die meiste Zeit alleine in meinem Büro sitze. Ich bin froh, in dieses Netzwerk aus vielen kompetenten - und lieben - Menschen eingebunden zu sein, ohne das der EWK-Verlag in seiner heutigen Form nicht entstanden wäre und nicht bestehen könnte. Und ich weiß, dass es mir mit dieser Unterstützung auch gelingen wird, das weitere Wachstum des EWK-Verlags stemmen zu können.



Das Motto des EWK-Verlags lautet weiterhin: Wir machen Bücher möglich.

Wo die großen etablierten Verlage vorsichtig rechnend auf den Verkaufserfolg schauen, und ablehnen, was sich als betriebswirtschaftliches Risiko herausstellen könnte, kann ich immer wieder aus dem Bauch heraus die Entscheidung treffen, ein Buch ins Programm zu nehmen. Mit relativ kleinen Startauflagen - natürlich im teuren Digitaldruckverfahren - lässt sich das Risiko, auf unverkäuflichen Halden von Büchern sitzen zu bleiben, recht gut minimieren.

Und dass sich die Autoren des EWK-Verlags allesamt fleißig an der Vermarktung ihrer eigenen Bücher beteiligen, von sich aus bei den regionalen Zeitungsredaktionen oder auch regionalen Rundfunk- oder Fernsehsendern antreten, hilft darüber hinweg, dass der Werbe-Etat des immer noch kleinen Verlags für kaum mehr als einige Rezensionsexemplare reicht.

Eine zeitlang hieß es in manchen Internetforen, der EWK-Verlag sei ein Druckkostenzuschussverlag. Das war er nie, auch wenn ich anfangs neue Autoren vertraglich verpflichtete, einen Teil der Startauflage selbst - mit Autorenrabatt - abzunehmen. Damit habe ich kaum mehr als meine externen Kosten gedeckt, aber nie jemanden abgezockt. Und schon seit etlichen Jahren, nachdem ich das Geschäft etwas besser kennen gelernt habe, schließe ich keine derartigen Verträge mehr ab

Noch etwas, dem ich widersprechen möchte: 

In den einschlägigen Internet-Foren wird gerne verbreitet, es sei ein eindeutiges Indiz für einen Druckkostenzuschuss-Verlag, wenn auf Manuskriptangebote sehr schnell geantwortet wird. Ich reagiere schnell, innerhalb weniger Tage, manchmal noch am gleichen Tag -  und das halte ich nach wie vor für ein positives Merkmal.

Ich freue mich über jedes Manuskript-Angebot, und ich habe noch nie eine Autorin oder einen Autor mit einer nichtssagenden Absage im Regen stehen gelassen. Wer mir ein Manuskript einsendet, hat das Recht, auf eine faire und offene Kritik, die hilft, Schwächen zu überwinden und im nächsten Anlauf besser dazustehen. Und wer ein gutes Manuskript vorlegt, oder ein wichtiges Thema behandelt, der hat beim EWK-Verlag gute Chancen, auch wenn die Absagen anderer Verlage sich bereits häufen. Denn nach wie vor lautet unser Motto:

Wir machen Bücher möglich!