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Häufige Fragen

Häufige Fragen

Was ist die Zeigerwelle?

Die Zeigerwelle eines Quarzuhrwerkes ist der Schaft, auf den die Zeiger von vorne aufgesteckt werden.
Die Zeigerwelle wird durch das Zifferblatt gesteckt und muss vorne noch so weit herausragen, dass man die Zeiger aufstecken kann.
Diese müssen sich dann noch frei drehen können, ohne am Zifferblatt zu "schleifen".
Auch die 1 mm dicke Gummischeibe muss noch zwischen Werk und Zifferblatt passen.

Warum verschiedene Zeigerwellen-Längen?

Es gibt Zifferblätter aus den verschiedensten Materialen, z. B. Holz, Metall, Kunststoff, Keramik, oder Naturstein....
Diese sind sehr unterschiedlich in ihrer Dicke.
Deshalb gibt es auch unterschiedliche Zeigerwellen-Längen bei Quarzwerken.

Welche Länge ist für mich die richtige?

  • 11 mm Zeigerwelle für Zifferblattdicken bis 4 mm
  • 17 mm Zeigerwelle für Zifferblattdicken bis 8 mm
  • 21 mm Zeigerwelle für Zifferblattdicken bis 13 mm
  • 26 mm Zeigerwelle für Zifferblattdicken bis 17 mm

Rundschaftbuchsung?

Bei diesen Werken sind beide Zeigerwellen (Minute und Stunde) rund. Die Zeiger haben alle beide runde Löcher. Alle Werke von UTS (Funk und Quarz) haben Rundschaftbuchsung.

Langlochbuchsung?

Bei diesen Werken ist nur die Stundenwelle (kleiner Zeiger) rund. Die Minutenwelle (großer Zeiger) ist an den Seiten abgeflacht. Das Loch im kleinen Zeiger ist also rund. Das Loch im großen Zeiger an den Seiten gerade. Alle Werke von Junghans und die Funkwerke von Hechinger haben Langlochbuchsung.

LanglochbuchsungRundlochbuchsung

 

Wie messe ich die Zeigerwellen-Länge richtig?

Die Welle wird immer über die gesamte Länge gemessen.
Angefangen vom Austritt aus dem Gehäuse inclusive des Gewindes an der Spitze.

Zur Verdeutlichung sehen Sie sich bitte folgende Zeichnung an:
Zeichnung Zeigerwelle_wsb_500x377_Zeichnung-Kundenberatung2