Philosophie

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Im Rahmen des Projektes können Bienen für Balkone, Terassen und Gärten zur Verfügung gestellt werden. Weiter können Patenschaften für Bienen übernommen werden. In dieser Zeit profitieren sowohl die Bienen, als auch die Umwelt von unserem Projekt. Gerade auch der urbane Raum bietet den Bienen durch die Blütenvielfalt ein umfassendes und breitgefächertes Nahrungsangebot – wie es teilweise in dem von landwirtschaftlichen Monokulturen und Schädlingsbekämpfung geprägten ländlichen Raum kaum möglich ist. Ab 2016 gehen Bienenvölker in den Eigentum des regionalen Betreuers über, ein Gewinn für die Region.

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Für unsere Kultur- und Landwirtschaft sowie für das gesamte Ökosystem hat die Honigbiene eine große Bedeutung. Umso dramatischer sind die Folgen des immer größer werdenden Bienenmangels. Dies belegt eine kürzlich von der Universität Reading publizierte Studie, welche den bestehenden Mangel an Honigbienen in Europa mit sieben Milliarden beziffert. Eine Folge davon ist, dass es in weiten Teilen Europas zu wenige Bienen für eine ausreichende Bestäubung von Pflanzen gibt. „Wenn wir jetzt nicht handeln, werden wir in der Zukunft eine Katastrophe erleben“, mahnt der Forschungsleiter Simon Potts.

Die europäische Honigbiene kann heute nicht mehr ohne Imker existieren – die natürlichen Nistmöglichkeiten sind nur spärlich vorhanden und die Bienen können die von außen eingeschleppte Varroamilbe nicht alleine bezwingen. Aus dem Grund wurde das Projekt 2014 von der 24-jährigen Studentin Maria Bodner, die in einer Imkerfamilie in dritter Generation lebt, in die Welt gerufen. „Wir sind davon überzeugt, dass es viele Menschen gibt, die sich heute immer stärker mit der Natur verbunden fühlen, ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein haben und gerne ein Bienenvolk halten würden – sofern dies nicht an so großen finanziellen und zeitlichen Aufwand gebunden wäre“, so Bodner.

Wir wollen den neuen Hobbyimkern diese Möglichkeit bieten. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Die Voraussetzung ist ein stabiler, windgeschützter und vor Kindern sowie Haustieren sicherer Standplatz. Die Bienen fliegen von dort aus die Blüten in der Umgebung an, wodurch eine Bestäubung der Pflanzen im Umfeld gesichert ist. Die Projektpartner werden jdenfalls mit Honig aus dem Projekt belohnt. Natürlich sollen die Bienen hier nicht ausgebeutet werden: Man muss beachten, dass der Honigteil im Brutraum des Bienenstockes den Bienen als Nahrung gelassen wird. 

So kann jeder einerseits zur Rettung des Sympathieträgers Biene und zu einer flächendeckenden Bestäubung beitragen – und sich selbst mit Honig belohnen.