Meteoriteneinschlag

Meteoriteneinschlag

Außerirdische Steine im Landesmuseum Natur und Mensch vom 31.März bis 16. September 2012


Mit dem Meteoriten „Benthullen“ liegt ein außerirdischer Schatz in den Magazinen des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg: Der größte Steinmeteorit Deutschlands. Doch was sind eigentlich Meteoriten, aus welchem Material bestehen sie und wo kommen sie her? Und wie bringen Forscher sie dazu, ihre Geheimnisse preiszugeben?

In dieser Sonderausstellung werden die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Meteoriten präsentiert. Filme, Fotografien und interaktive Stationen veranschaulichen darüber hinaus die Methoden der Forscher und erklären die Interpretationsmöglichkeiten.

Gegenstand der Impaktforschung sind die von Meteoriten verursachten Krater. Vor allem sogenannte Tektite, die sich beim Aufprall des Meteoriten aus dem Umgebungsgestein bilden, haben in diesem Forschungsbereich eine große Aussagekraft. Auch das Aussterben der Dinosaurier und Ammoniten war möglicherweise ein riesiges Impaktereignis und wird daher in der Ausstellung thematisiert.

Meteoritenfunde und die meist vorausgegangenen Himmelserscheinungen bilden den Nährboden für diverse Mythen. So bei der indigenen Bevölkerung bis heute „schriftloser Völker“, aber auch in Europa vor der Zeit der Aufklärung. Dabei wurden Eisenmeteoriten oft als „Geschenke des Himmels“ angesehen, da das Eisen schon früh als Werkstoff genutzt werden konnte.

Mehr „Fiction“ als „Science“ liefern häufig die modernen Mythen, die sich um Meteoriten ranken und sich in Filmen wie „Armageddon“ widerspiegeln. Sie sind ebenso Thema der Ausstellung wie die Rolle der Meteoriten in der Musik und in der modernen Kunst.


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